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In Paris will man, dort wo einst die Guillotine stand, immer noch Marie Antoinettes Seufzen hören. In Prag reitet König Ottokar Przemysl nach wie vor durch die nächtlichen Gassen, während in London die Frauen Heinrichs VIII. bereits seit Jahrhunderten kopflos durch den Tower irren. Angeblich soll es sogar eine Sammlung von Düsseldorfer Gespenstergeschichten geben... Somit hat wohl auch die Ruhrpott-Metropole – wie manche meinen, die ödeste Stadt Europas – dem schönen Wien etwas voraus. Was ist los mit dieser doch so geschichtsträchtigen und morbiden Stadt? Haben sich in ihren alten Gemäuern und historischen Gebäuden nicht mindestens ebenso viele tragische und blutige Ereignisse zugetragen wie anderswo? Wandeln im einstigen Zentrum der Donaumonarchie keine Weißen Frauen? Schlummern die Habsburger friedlich in der Kapuzinergruft? Haben alle, zu ihren Lebzeiten oft so ungerecht behandelten Künstler ihre selige Ruhe gefunden? |
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