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"Natürlich, jetzt wo Sie es sagen - hier fehlt etwas..."
(oft vernommene Reaktion) |
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Sie möchten die übernatürliche Seite dieser Stadt kennen lernen? Fragen Sie mal
Ihren Buchhändler nach Wiener Spukgeschichten! Ahnen Sie das Ergebnis? Das Wien für den Briefmarkensammler ist gut dokumentiert, ebenso gibt es Literatur für den Eisenbahnfreund oder den Kaffee-Liebhaber, nicht zu vergessen die Prachtbände über das Wiener Bestattungswesen, und... und... und –diese Stadt wurde aus nahezu jedem erdenklichen Blickwinkel heraus porträtiert. Aber Gespenster und Spuk??? Ihr Buchhändler wird nun wohl auf Sagen verweisen. Sind das nicht auch so etwas wie Gespenstergeschichten, manche zumindest? Wir meinen: Nein! Denn unsere heute erzählten Sagen sind im Lauf der Jahrhunderte von Kirche, Aufklärern und Pädagogen dermaßen verfälscht worden, dass sie nun zumeist rationale Erklärungen liefern, oder aber im finstersten Hochmittelalter angesiedelt sind, wo die Menschen ja solchen Unfug noch geglaubt haben, oder? Geschichten über Wiener Spuk wurden zwar immer wieder gesammelt und aufgeschrieben, dann allerdings vergessen, verloren, verdrängt. Wie so vieles in dieser Stadt.Gehört es etwa auf den Britischen Inseln für historische Gebäude beinahe zum guten Ton, auch ein Gespenst vorweisen zu können, werden diese in Wien totgeschwiegen. Wien ist eben, auch was die "Anderswelt" betrifft, anders. Wieso? Keine Ahnung. Wir sind weder Psychologen, noch Volkskundige, auch keine Parawissenschaftler. Wir sind drei Journalist(inn)en, die einfach nicht glauben wollten, warum es ausgerechnet in der Donaumetropole nicht spuken soll. |
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| "Spuk in Wien" |
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Natürlich spukt es in Wien! Will man Einschlägiges finden, braucht man allerdings viel
Geduld und Glück. Bald zwei Jahre haben wir nun recherchiert, Verschwundenes
wiederentdeckt, Verborgenes ausgegraben und Neues erarbeitet. "Spuk in Wien - Von verborgenen Geistern und Spuren ins Jenseits" (Verlag Ueberreuter) ist ab 27. Jänner in den Buchhandlungen erhältlich. Die Donaumetropole hat ihre Gespenster wieder, den Esoterikern zur Bestätigung, den Skeptikern zur Unterhaltung. ![]() |
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| Hilfe: | |||
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Das Projekt geht weiter. Uns interessieren aber nicht nur Geschichten aus Wien,
sondern aus ganz Österreich.Es gibt ein
Gästebuch
und jede Userin/jeder User ist herzlich eingeladen, uns ihre/seine persönliche
Spukgeschichte
zu senden. Allerdings möchten wir keine "literarischen Erfindungen", diese würden
den Rahmen sprengen. Allen, die uns Informationen liefern, sichern wir - falls erwünscht - natürlich strikte Anonymität zu. Wir persönlich gehören wohl zu den weniger sensitiven Menschen. Niemand von uns hat bisher selbst einen Geist gesehen, aber wir nehmen Berichte von derartigen Erlebnissen ernst. Noch ist die Wissenschaft nicht in der Lage, Beweise für paranormale Phänomene zu liefern. Heißt das aber zwangsläufig, dass diese nicht existieren? Viele Menschen werden im Lauf ihres Lebens oft völlig unvorbereitet mit solchen konfrontiert und scheuen dann davor zurück, sich jemandem anzuvertrauen. Nur zu groß ist die Gefahr, von anderen als Spinner verlacht zu werden. In Österreich, vielleicht speziell in Wien, fehlt uns die Tradition, mit diesen Dingen derart locker umzugehen, wie das etwa im Englisch sprachigen Raum der Fall ist. Aber alle Traditionen begannen irgendwann mit einem ersten Schritt... |
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