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(erschienen
Oktober 2004 bei Ueberreuter)
Nein, erstmals berichten Augenzeugen – Schlossbesitzer, deren Familien-angehörige
und Gäste –
über ihre unheimlichen Begegnungen. Gespenster gehören auch
in unserer modernen Zeit in vielen alten österreichischen Gemäuern
fast schon zum Inventar. Oft sind sie den Bewohnern schon lange vertraut.
Aber solche Geschichten haben bisher den vertrauten Kreis der jeweiligen
Familie noch selten verlassen.
Unheimliche Gemäuer in den klassischen „Spukländern“,
etwa auf den Britischen Inseln, wurden schon ausführlich beschrieben.
In Österreich aber sind solche Phänomene kaum bekannt. Erstmals
beschreiben nun die Autoren – drei Journalisten und ein Dokumentarfilmer
– die heimischen Burggespenster.


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Eine kleine Auswahl:
Auf Schloss Riegersburg in Niederösterreich erscheint bis heute der
1595 geköpfte Graf Hardegg;
Schloss Bernstein im Burgenland beherbergt eine Weiße Frau und einen
Roten Ritter;
in Schloss Schönbrunn spuken Kaiserin Sisi und eine Hofdame Maria
Theresias;
im steirischen Trautenburg kündigt ein seltsamer Wind, der nur ums
Schloss zu wehen scheint, nächtelanges Wehklagen und Gepolter an;
auf Moosham in Salzburg, einst Ort zahlreicher Hexen- und Werwolfprozesse,
tönen die Schreie der Gequälten immer noch durch die Mauern;
im Tiroler Tratzberg erscheint ein jung verstorbener Ahnherr als „tote
Frau“;
in Öberösterreichs Eggendorf bekamen Dutzende Partygäste
um Mitternacht den Schreck ihres Lebens;
im Schlosshotel St. Georgen bei Klagenfurt spielt ein lange verstorbener
Baron den Gästen Streiche;
auf Schloss Greillenstein im Waldviertel holte sich seinerzeit Franz Grillparzer
die Inspiration für seine „Ahnfrau“ – nicht von
ungefähr, sie geht ebendort auch heute noch um ...
In allen Bundesländern. Einzige Ausnahme, leider: Vorarlberg –
dort wurden
die Autoren nicht fündig. 14 Schlösser und Burgen werden in
den Kapiteln vorgestellt. Fast alle stehen auch heute noch in Privatbesitz
und sind nach wie vor bewohnt.
Ihre Geschichte, ihre heutigen Bewohner und deren Erlebnisse mit den ruhelosen
Seelen sind Thema dieses Buchs. Einige der Gebäude beherbergen Hotels
oder Pensionen, manche stehen Besuchern teilweise offen, andere aber bleiben
dem Fremden für gewöhnlich verschlossen.
Dann werden Sie in diesem Buch vielen
Menschen begegnen, die Ihre Ansicht (heute) teilen.
Dann werden Sie von ebenso vielen
Menschen lesen, die ganz Ihrer Meinung waren – bevor ihnen das erste
Gespenst erschienen ist...
Zu Wort kommen seriöse Zeugen – Schlossbesitzer, deren Gäste
und Verwandte. Wissenschaftliche Erklärungen überlassen die
Autoren, drei Journalisten und ein Dokumentarfilmer, aber anderen. Sie
haben sich bemüht, die Berichte der Zeugen wertfrei wiederzugeben.
Der Leser soll sich sein eigenes Bild machen.
Angenehmes Gruseln jedenfalls ist garantiert.
Und... es muss nicht immer Schottland oder Transsilvanien sein !
DIESER Blick auf eine Auswahl der etwa 4000 heimischen Schlösser
und Burgen war bisher nur einer ganz kleinen Gruppe von Menschen vergönnt.
Jenen, die das – oft zweifelhafte – Glück haben, in einem
solchen Gebäude zu leben.
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